Bedrohte Flora und Fauna 2007

Die NaturFreunde Internationale hat das Donaudelta
zur „Landschaft des Jahres 2006/2007“ auserwählt. 1991
erklärte die UNESCO das Delta zu einem Teil des Weltnaturerbes,
seitdem ist es Biosphärenreservat.

Die Waldkiefer (Pinus sylvetris) ist ein Nadelbaum in der Gattung
der Kiefern, aus der Familie der Kiefergewächse. Sie ist, durch
Forstwirtschaft begünstigt, eine der meist verbreiteten Baumarten
in Deutschland. Die Waldkiefer ist Baum des Jahres 2007.

Blume des Jahres 2007 - Die Bach-Nelkenwurz

Wiederholt soll eine Feuchtwiesenart ein Jahr lang ins öffentliche
Bewusstsein gerückt werden. Genau wie die Blume 2006 findet
man die Bach-Nelkenwurz in feuchten Grünlandflächen, Flachmooren,
Niederungen, Auen, aber auch in der Uferzone von Stillund
Fließgewässern.

Fisch des Jahres 2007 - „Die Schleie“
Die Tinca tinca gehört zu den Karpfenarten und lebt überwiegend am
Grund langsam strömender oder stehender Gewässer. Sie kommt praktisch
in ganz Europa und im gemäßigten Asien vor. Die Schleie ist ein geschätzter
Speisefisch und gilt geschmacklich als dem Karpfen überlegen.

Der Turmfalke ist nach dem Mäusebussard der häufigste Greifvogel in
Mitteleuropa und in Deutschland Vogel des Jahres 2007. Vielen ist der
Falke vertraut, da er sich auch Städte als Lebensraum erobert hat und er
sich durch auffallenden Rüttelflug auszeichnet.

Der Elch ist wieder zurück in Deutschland.
Die Schutzgemeinschaft “Deutsches Wild” wählte den Elch zum
Wildtier des Jahres 2007. Nachdem der Elch seit Kriegsende aus
unseren Wäldern verschwunden war, ist er nun wieder in
Brandenburg und manchmal in Bayern anzutreffen.